Jerusalem (neulich)

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Script: G. simulierte nur, er wollte nie ernsthaft aus “Rave” lesen, nein. Es war trotzdem  so wie damals, irgendwie so, wie kurz nach Erscheinen des Buches, ja! Später dann: Feiern. Er las den Text – geschwächt durch ADHS -, auf den viele gewartet hatten, dort, im Goethe-Institut in Jerusalem: Das Blitzlicht der Kameras machte ihm zu schaffen. But he loved his Leid. Es war ein kurzer Text von Gilad Shalit, gesprochen am 25. Juni 2007, gelesen here and now.
“Ich, der Soldat Gilad, Sohn des Noam Schalit, welcher in Gefangenschaft der Kattab el-Shahid Azz-a-din el-Kassam ist. Mama und Papa, Bruder und Schwester, meine Kameraden beim IDF (Israel Defense Forces – das Militär Israels), ich sende euch aus dem Gefängnis Grüße und meine Sehnsucht nach euch allen. Ich bin seit einem ganzen Jahr im Gefängnis und meine Gesundheit verschlechtert sich zusehends. Ich habe dringend eine längere Krankenhausbehandlung nötig. Ich bedaure den Mangel an Interesse der israelischen Regierung und des IDFs in meiner Angelegenheit und an der Nichtbeantwortung auf die Anforderungen des Kattab el-Kassam. Es ist klar, dass sie diese Anforderungen erfüllt werden müssen, damit ich aus der Gefangenschaft entlassen werde, besonders, da ich Teil eines Militäreinsatzes, unter militärischer Anordnung und nicht irgendein ein Rauschgiftändler, war. So wie ich Eltern habe, Mama und Papa, so haben tausende paästinensische Gefangene Mütter und Väter, denen ihre Söhne zuruückgegeben werden müssen. Ich habe große Hoffnung, dass meine Regierung mehr Interesse an mir haben wird und auf die Anforderungen des El-Mujahedeen eingehen wird. Hauptgefreiter Gilad Schalit.“

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