Beatenberg




. . . frais comme des chairs d’enfants

die fast pulverige Konsistenz einer Kinderwange oder die kreidige Herbheit einer vor dem ersten Frost vom Baum gefallenen Quitte



Das Buch ist also ein Schlüssel für den geheimnisvollen Koffer mit dem Duft der Kindheit, man rennt hin, um ihn zu öffnen, wie das Kind zu den Schmetterlingen oder das Mädchen zum Nachtfalter. Mit Goldpuder bedeckte Zeit, die nicht die Entstellung der Welt erlitten hat, von einer magischen Aureole umhüllte Zeit, erstarrt in dem, was die Träumerinnen sehen.



Was liest Katia?

Ich weiß es nicht und es steht mir nicht zu, es wissen zu wollen. Was ich weiß, ist nur, dass ihr aufmerksamer Blick sie beim Lesen in Welten zu führen scheint, deren Fremdheit sich durch die glatte Oberfläche der Wand enthüllt, die in Farben gestrichen ist, »die nicht existieren«

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