Klampenborg I

Ich beschloß, den Tag ruhig zu verbringen. Um zu vermeiden, daß meine Phantasie erhitzt wurde, fuhr ich nicht nach Klampenborg, um den badenden … zuzuschauen, wie ich es sonst tat. Ich hielt es für vernünftiger, ins Museum zu gehen. […]
In den leeren Sälen – in Kopenhagen hat man, wenn die Sonne scheint, anderes zu tun, als Kunstwerke zu betrachten, die wahren Kunstwerke sind hier am Strand – überlegte ich, was …

Nur noch ein paar Wochen, und alle würden nach Klampenborg fahren und sich in den Sand legen, dort, wo ich mit Roger herumgelaufen war.

alle Welt war am Strand von Klampenborg, und ohne viel zu wagen, hätte man wetten können, daß ein Drittel der Bevölkerung im Sand auf dem Bauch, das zweite Drittel auf dem Rücken lag. Übrig blieben die anderen, die vom Alter oder irgendeinem unmenschlichen Büro an die Stadt gefesselt waren, ich aber, ich war frei.
»Frei!« rief ich plötzlich aus und machte eine Handbewegung, die ein Straßenfeger bemerkte

Auf der anderen Seite der Allee sah ich die Straßenbahn nach Klampenborg. Mich am Strand zur Schau zu stellen, davon konnte keine Rede sein, nichts aber hinderte mich daran, einen Spaziergang durch den Wald zu machen, wie einst.

 

to be continued

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