Caprice Bourret: Das Model und die Gürtelschnalle

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Was macht eigentlich Caprice Bourett, das Star-Model des aktuellen Otto-Kataloges privat? Ein wenig Energie tanken? Natürlich. Das ganze Wellnessprogramm ausschöpfen? Na klar. Was aber noch? Vor ein paar Jahren gab Caprice bereitwillig darüber Auskunft, in einer Homestory mit Exklusivinterview deutete sie an, was das Geheimnis ihres Privatlebens ist: „The real Caprice is the Caprice who goes to the park without a scrap of make-up on. The real me hangs out with her friends, goes grocery shopping, eats pizza and watches movie at home.“ Wow. Das ist wahnsinnig faszinierend und schockierend schlicht, beinahe unprätentiös. Und Madame Bourret ist sicherlich deswegen so beliebt oder besser: gut im Geschäft, weil ihr Gesicht seit Jahren so vielsagend nichtsagend auf den Covern von GQ, Maxim, Cosmopolitan etc. erscheint. Bekannt aber ist die extravagante Caprice Bourret vornehmlich dafür, in jeden noch so vermüllten Werbespot ihr Gesicht zu halten. Etwa bei einem Online-Pokertrainer, der in einfachster Photoshop-Manier Madame Bourret an einem Traumstrand zeigt, während ein Pokertisch friedlich im türkisfarbenden Meer badet: „Supermodel Caprice zeigt Ihnen die aufregende Welt des Pokerspiels. Sie erklärt Ihnen die Grundlagen und Rangfolgen von Pokerblättern und beschreibt Texas Hold’em, Online-Poker, Einsätze und vieles mehr.“ (http://www.paradisepoker.com/languages/german/) Wer nun dachte, dass ein Model erst durch gesellschaftspolitisches Engagement unsterblich wird, sei eines besseren belehrt. Bourret hat keine Zeit für celebrity charity, sie möchte auf anderen Hochzeiten tanzen: „I want to do everything, I won’t limit myself because somebody says: Oh, you are a model, so you can only do modelling.“ Oh, you should not only modelling, Caprice! Danach folgte eine Pizza Hut Kampagne, dann eine Diet Coke Kampagne. Wieso sollte Bourret also nicht nach den Sternen greifen? Habe ich erwähnt, dass Bourret auch als Schaupielerin arbeitet? Aber dann gibt es ja noch die Rubrik Disco, ja wirklich! Ein Terrain, von dem auch die Polarredaktion schon gehört hat, weil auch dort das Politische vermutet wird…Dort hat sich neulich vor den Augen der Weltöffentlichkeit ein wirkliches Märchen zugetragen: Gerade war der neuste Film Bouretts abgedreht (The Perfect Woman), da dachte sich Caprice einfach mal ihre Tansaniten (blaue Edelsteine aus Tansania) auszuführen. Aber nicht irgendwo in Kalifornien, nein, sondern dort, wo es seit geraumer Zeit etwas härter zugeht, in der südafrikanischen Millionenstadt Johannesburg. Frau Baurett ist nicht gerade verlegen, scheut sie doch nie die direkte Konfrontation. Einstimmig ist sie deswegen zur Discoqueen des Spätsommers gekürt worden, verlor sie doch in einem Club in Johannesburg eine mit Brillianten verzierte Gürtelschnalle, die schlappe 1, 5 Millionen Euro wert ist. Was nun? Was tun? Der Abend begann ganz entspannt im „Taboo nightclub“ im Norden der Stadt, wo sich die Tanzanite Foundation eingemietet hatte und Caprice Lingerie eine Fashionshow samt After Party mit Bourret feierte. Doch dann verlor Madame die Contenance. Ein super Model (Supermodel), unsere Caprice. Frau Bourett zeichnet all das aus, was eine arrogante Zicke ausmacht. Sie lässt sich nicht so schnell ihren afrikanischen Traum zerstören, sondern bietet kurzerhand 30000 Euro Finderlohn, schreit es durch den Clubraum, den hysterischen Anfalll gibt es gratis dazu. Ohne Erfolg. Baurrett ließ dann kurzerhand den ganzen Club räumen, die Eingänge wurden versperrt. Sie weiss , wie man sich Freunde macht: Die 2000 Gäste konnten den Club nicht mehr verlassen, mussten sich einer Leibesvisitation unterziehen. Und wieder: Ohne Erfolg. Ihr privater Sicherheitsstab rekonstruierte danach jede Bewegung, die Bourret an dem Abend unternommen hatte und siehe da: Einer ihrer Sicherheitsmänner fand den wertvollen Gürtel auf der Damentoilette. Durchatmen, ja. So ging alles noch einmal gut. Überliefert ist, dass sich das Model recht schnell mit ein paar Camparis erholte. Wir sind einfach nur froh, Teil ihrer entzückenden privaten Eskapaden werden zu dürfen. Bitte mehr davon, liebe Caprice Bourret.
stay tuned on: http://www.caprice-online.com

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